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/ Rügen erleben & MEHR WISSEN nicht nur über Rügen / © Fotos und Texte: Dr. Wolfgang Urban (ur)
Hyperlink: Osterspaziergang des Rügener Friedensbündnisses am 17. April 2017 ab 10 Uhr im Stadthafen Sassnitz auf Rügen

Das Rügener Friedensbündnis

Auf der Insel Rügen mit ihren Kreidefelsen befinden sich Bewohner und Gäste zum Glück seit dem Ende des 2. Weltkrieges fernab des Elends von Kriegen. Mögen immer mehr Menschen dieses Glück auf Erden haben. ruegen_kreidekueste

Rügen (ur). Das Rügener Friedensbündis ist keine Organisation und auch kein
Zusammenarbeitsgremium, in das Vereine oder Parteien ihre offiziellen Vertreter entsenden.
Rüganer, die sich für Dialog statt Gewalt und Frieden statt Krieg einzusetzen, engagieren sich im
Rügener Friedensbündnis. Es entstand im Jahr 2003 beim Engagement gegen den Irak-Krieg.

givepeaceachance Das Wertvollste, das wir Menschen besitzen, ist unser Leben. Es gehört zum Glück auf Erden, in Frieden zu leben und keinen Krieg zu erleiden. Zu zeigen, dass man Frieden will, ist heute notwendiger denn je. "Sagt Nein zum Krieg" hieß es auf einem der Transparente als die Geschichte des Rügener Friedensbündnisses im Jahr 2003 begann.

Friedenstauben Protest gegen den Irak-Krieg im Jahr 2003 Protest gegen den Irak-Krieg im Jahr 2003 im Hafen von Sassnitz
Friedenstaube in Sassnitz auf Rügen Protest gegen Irak-Krieg Protest gegen Irak-Krieg im Jahr 2003

Die Fotos entstanden in Sassnitz, einer Hafenstadt im Norden von Rügen. Sie wurden im Jahr 2003 bei einer Antikriegsveranstaltung im Vorfeld des Angriffs der USA auf den Irak aufgenommen. Der Krieg begann mit Lügen. Die behaupteten Massenvernichtungswaffen wurden bis heute nicht im Irak gefunden. Die Welt ist durch diesen Krieg nicht sicherer geworden! Im Gegenteil, er hat nicht nur zu Kriegselend geführt, sondern der Region des Nahen Ostens weder Frieden, noch Demokratie und mehr Gerechtigkeit gebracht. Vielmehr tobt jetzt im Jahr 2015 ein vielfältig geführter Krieg um die Neuaufteilung des Nahen Ostens und seiner Reichtümer. "Krieg" war nicht die richtige Antwort auf die Herausforderungen im Jahr 2003. Dialog statt Gewalt und Frieden statt Krieg forderte damals das Rügener Friedensbündis und daran hat sich bis in die Gegenwart nichts geändert. Wenn der Weg zur Erreichung des Ziels auch noch so mühsam ist, die Welt braucht Frieden und Gerechtigkeit.

Ostermarsch auf der Mole in Sassnitz auf der Insel Rügen

"Krieg ist nicht die Antwort". Ein Transparent mit dieser Inschrift befand sich im Jahr 2012 an der Spitze des Ostermarsches auf der Sassnitzer Mole. Zu diesem Zeitpunkt beherrschte die Politik der israelischen Regierung viele Debatten. Das damals behauptete Recht auf einen Erstschlag gegen den Iran war ein weiterer Beleg für die immer weiter ausufernde Androhung und Anwendung von Gewalt in den internationalen Beziehungen. Die Spirale von Gewalt und Gegengewalt und wieder Gewalt wurde immer bedrohlicher. Für die Alternative, für Dialog statt Gewalt, engagierten sich auch 2012 Rüganer.

Lufballons mit Friedenstauben im Sassnitzer Hafen am Ostermontag

Luftballonstart beim Osterspaziergang der Rügener Friedensbewegung auf der Sassnitzer Mole

Die Jahre 2013 und 2014 zeigten, dass die Friedensbewegung notwendiger denn je ist, denn die Tendenz zu Gewalt und Krieg in den internationalen Beziehungen prägte sich immer mehr aus.

Treffpunkt des Osterspazierganges des Rügener Friedensbündnisses: Molenfußgebäude im Stadthafen von Sassnitz Friedenstauben

Links: Molenfußgebäude im Sassnitzer Stadthafen. Rechts: Abschluss des Osterspazierganges 2014

Bundestagsabgeordnete Kerstin Kassner(DIE LINKE) beim Start der Friedenstauben am Ende des Osterspazierganges (Ostermarsches) des Rügener Friedensbündnisses

Ostermontag 2015 in Sassnitz: Bundestagsabgeordnete Kerstin Kassner und Teilnehmer am
Osterspaziergang des Rügener Friedensbündnisses beim Start der Friedenstauben.
Artikel: HIER

Der nächste Osterspaziergang des Rügener Friedensbündnisses findet am Ostermontag 2017 statt,
Treff ist wieder um 10 Uhr am Molenfußgebäude im Stadthafen von Sassnitz.
Infos: HIER

Geschichte des Rügener Friedensbündnisses: Vorträge und Diskussionen

Dokumentation zur Veranstaltungsreihe "Wer will eigentlich Krieg?"

Christine Buchholz

31. Oktober 2010 in Sassnitz während einer Veranstaltung des Rügener Friedensbündnisses.
Christine Buchholz; Mitglied des Deutschen Bundestages, Friedenspolitische Sprecherin
der Fraktion DIE LINKE und Mitglied des KUNDUS-Untersuchungsausschusses
mit einem der Bilder von ihren Gesprächen in Afghanistan Anfang 2010.

Rückblick auf die seit 2003 durchgeführten Veranstaltungen: Mit Wolfgang Ullmann vom Bündnis 90/DIE GRÜNEN begann am 2. September 2003 die Veranstaltungsreihe des Rügener Friedensbündnisses "Wer will eigentlich Krieg?". Der damals 84-jährige Ullmann war von 1990 bis 1994 Mitglied des Bundestages. Jahrelang fanden die Vortrags- und Diskussionrunden in der Regel im Saal des Grundtvighauses oder im Veranstaltungsraum im Kurhotel Sassnitz statt. Später folgten Veranstaltungen in anderen Orten der Insel Rügen. Dabei ging es um immer weitere Aspekte der Frage "Wer will eigentlich Krieg?". Nachfolgende Dokumentation enthält keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die hinter den Namen genannten Funktionen bzw. die Parteizugehörigkeit entsprechen dem Stand am Tag der durchgeführten Veranstaltung. Zu den Gästen des Rügener Friedensbündnisses im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Wer will eigentlich Krieg" gehörten: Sven Giegold (Attac), Bettina Röder (Journalistin), Andreas Zumach (UNO-Korrespondent, Journalist), Isabel Cole aus den USA, Sahra Wagenknecht (Mitglied des Europäischen Parlaments, Die Linke, Thema "Venezuela"), Daniela Dahn (Schriftstellerin), Pfarrer Christian Ohm ("Islam als Bedrohung?"), Uta Ruge (Journalistin), Turmalin-Theater (Kassandra nach Christa Wolf), Uli Reinhardt (Fotograf, peace-counts-Projekt), David Kroschel (Student der Politikwissenschaften zum Thema Irland); Petra Pau (Bundestagsabgeordnete, Die Linke), Thema: Deutsche Sicherheits- und Außenpolitik); Thomas Dabel (Polizist, Erlebnisbericht zu seinem Einsatz in Afghanistan und anschließende Diskussion); Bettina Gaus (Journalistin, "Frontberichte - Die Macht der Medien in Zeiten des Krieges"); Harald Hahn und David Fuhr ("Lob der Verzweiflung" Szenischer Abend mit Liedern und Texten); Podiumsdiskussion zur "Deutschen Außen- und Sicherheitspolitik" mit Nico Völker (FDP), René Gögge (Bündnis 90/Die Grünen), Dr. Marianne Linke (Linkspartei.PDS), Walter G. Goes (Moderation); Gisela Steineckert (Schriftstellerin, "Der Friede der Mütter, Töchter und Enkelinnen" Prosa, Lyrik, Gespräche). Bernhard Scholz (Bibelforscher über KZ-Häftlinge in Sassnitz); Dr. Klaus Blessing (Ökonom. "Globalisierung - Chance für die Entwicklungsländer?"; Dr. André Brie (Mitglied des Europaparlaments, Die Linke "3 Jahre nach Kriegsbeginn - Demokratie im Irak?"); Bernhard Schmid (Paris / "Krieg in den Pariser Vorstädten?"); Wolfgang Gehrcke (Obmann der Partei Die Linke im Auswärtigen Ausschuss des Bundestages / "Krieg in Nahost - Wie kann ein gerechter Frieden in der Region erreicht werden?" Veranstaltung zum Thema "Warum daran erinnern? Stolpersteine nach Garz in Sassnitz, Bergen und ...?" mit Heike Radvan (Amadeu Antonio Stiftung) und Katharina Rostock (Dokumentationszentrum Prora), Moderation Andreas Küstermann (Journalist), "G8 - teure Gäste, heiße Luft und was noch?" mit Peter Wahl (attac) und Monty Schädel (DFG-VK). Christine Buchholz: "Wer will eigentlich Krieg? Raus aus Afghanistan!"




Friedens- und
Konfliktforschung

SIPRI
Stockholm International
Peace Research Institute


AG-Friedensforschung

BICC (Bonn International
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Zeitschriften u.ä.m.:

zeitung gegen den krieg,
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Friedensbewegung

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Geht eigenen Weg und betont auf seiner
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Hintergrund ganz bewusst
auf das Angebot sozialer
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wissen wir, dass es seine
Nutzer aktiv ausspäht.

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Die kritische Website

-Wer steckt dahiner?

-Der eingebettete
Au ßenpolitik-Chef der
Süddeutschen Zeitung
Kornelius rühmt sich des
Gleichklangs der "großen
seriösen Medien" in der
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Friedensbewegung

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Termine, Forderungen
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"Bundesweiter
Friedensratschlag
Für eine neue Entspannungspolitik,
nein zur Vorbereitung
auf den Krieg!"

DFG-VK
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- Vereinigte Kriegs-
dienstgegnerInnen;
1974 u.a. aus der 1892
entstandenen Deutschen
Friedensgesellschaft
hervorgegangen

A-Z der Orte bzw.
Regionen in
Deutschland mit
Friedensinitiativen,
die mittels Link
erreichbar sind

Aachen
Euregioprojekt
Frieden e. V.

Augsburg
AFI = Augsburger
Friedensinitiative
(1980 entstanden)

Baden-Württemberg
Friedensnetz
Baden-Württemberg

Berlin
FRIKO =
Friedenskoordination
Berlin (seit 1980)

Bielefeld:
Bielefelder
Friedensinitiative

Bremen
Bremer Friedensforum
(gegründet 1983)

Essen
Essener Friedensforum

Hamburg
Hamburger Forum für Völkerverständigung und weltweite Abrüstung e.V.

Kiel,
Kieler Friedensforum
(Anfang 1990er Jahre
aus Friedensinitiativen in
Stadtteilen entstanden)

Krefeld
Krefelder
Friedensbündnis

Leipzig
Leipzig gegen Krieg;
Links zu Leipziger
Anti-Kriegs-Gruppen

Mainz
DFG-VK Mainz

München
Münchener
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Münster
pax christi in Münster

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Demonstration für den Frieden im Juli 2006

Friedenstaube in einer US-Fahne

Stralsund: Demonstration für den Frieden

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