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.Kabarett-Theater Lachmöwe, Rückblick: Gespielt wurde im vergangenen Jahr u.a. "Talentefest": Lachen Sie sich aus der Krise, rufen die beiden Kabarettisten Bettina Prokert und Maxim-Alexander Hofmann ihren Zuschauern zu. In der „Seminarshow“ schnüren sie als Talentescouts Silke Sumpf-Pretsch und Thomas Lühmlich für jeden das ganz persönliche Rettungspaket. Sie überlegen, was man zur Rettung der Wirtschaft, des Klimas und der Guantanamo-Häftlinge beitragen kann, untermalen dies mit viel Witz und Gesang. Denn je trister die Zeiten, desto wichtiger ist die Unterhaltung. Ohne Galgen, kein Humor. In diesem Sinn rufen die Kabarettisten der Lachmöwe: Hängen sie sich rein! Wir ziehen alle an einem Strang! „Am Besten nichts Neues“ konnte man ebenfalls schon in der Lachmöwe erleben. Zum Inhalt dieses politisch-satirischen Programms des Hausensembles teilte die Lachmöwe u.a. mit: Nur nichts verändern und immer schön weiterwurschteln wie bisher. Mit dieser Devise gewinnt man nicht nur Wahlen, sondern kommt auch im Alltag weiter. Große Leuchten gibt es derzeit weder in der Politik noch (Energiesparlampe sei Dank) hinterm Lampenschirm. Deshalb rufen die Kabarettisten der Lachmöwe zur Revolution: Politik muss wieder Spaß machen! Neue Witze braucht das Land. Weitere Kabarett-Stücke, die im vergangenen Jahr bereits in der Lachmöwe gespielt wurden, waren „Die Dreigroschenopas“ (Thema: Vergreisung in Deutschland) und "Lach Dich satt" (Thema: Was zwei Kellner über ihre Kneipe und deren Gäste erzählen). Zu den Erlebnisangeboten gehörte in der Lachmöwe auch "Die raue Art zu waschen“. Dabei packten Thomas Puppe und Markus Tanger vom Ensemble der Lachmöwe als Hausmänner so richtig aus: Sie trafen sich in einem Bügelkeller, der eine frönte der Hausarbeit, da sein Betrieb ins Ausland verlegt wurde und er nun von Hartz IV leben muss, der andere freute sich seines Babys und des damit verbundenen Elterngeldes. Für die beiden Kabarettisten bot diese Handlung viel Platz für ihre witzigen Beobachtungen zu Subventionsbetrug, Managergehältern und Familienpolitik. Auch „Herzsch(m)erz“ gab es in der Lachmöwe. Dazu teilte sie u.a. mit: Immer mehr Paare leben auf Distanz zu zweit. Jeder achte Deutsche führt mittlerweile eine Fernbeziehung; hunderte Kilometer trennen die Liebenden, die sich meist nur am Wochenende sehen und sich dann am Sonntagnachmittag am Bahnhof herzsch(m)erzvoll verabschieden. Dazu kommen noch die Ehen, in denen schon zwischen Fernsehsessel und Küche Welten liegen. Aber wie heißt es so schön? Die Liebe ist dann am stärksten, wenn beide nicht da sind. Frauen heiraten Männer in der Hoffnung, dass sie sich ändern. Männer heiraten Frauen hoffend, dass sie sich nicht ändern. Das Ensemble der Lachmöwe bewegt sich in seinem satirischen Programm „Herzsch(m)erz“ zwischen Mann und Frau, Liebe und Leid, Ankunft und Abschied. Es spielen Bettina Prokert, Markus Tanger und Micha Kreft am Klavier. Auch mit der folgenden Frage beschäftigten sich schon Kabarettisten in der Lachmöwe: "Wollten Sie schon immer wissen, warum sie kein Geld haben?" Anwort: "Wahrscheinlich kann Sie das Geld nicht leiden und wandert lieber zu Ackermann und Zumwinkel. Aber was solls?... Das Kabarett Fettnäppchen aus Gera meinte vertrat auf Rügen jedenfalls den Standpunkt, "dass beim Geld der Spaß anfängt" und brachte mit „Der Scheck heiligt die Mittel“ ein schwungvolles, musikalisches und äußerst unterhaltsames Nummernprogramm auf die Bühne. Eine lustige Pauschalreise zu den Krisenherden der Gesellschaft startete am 29. und 30. August, 20.30 Uhr mit dem Titel "Schöne Krise in Deutschland". In diesem Kabarett-Stück lädt Rolf-Reisen zu einer Hartz-Tour durch Not, Elend und Sorge. Bei dieser Tour ist alles inklusive – Showprogramm, Häppchen und Tagesausflüge. Gespielt wurde die schöne Kris in Deutschland von Bettina Prokert und Maxim-Alexander Hofmann als Showensemble Weltkritik und Markus Tanger als Busfahrer Rolf. Am 1. September konnte man in der Lachmöwe "Die Dreigroschenopas" sehen, ein Kabarettstück zwischen Bafög und Riesterrente. Dazu teilte das Kabarett-Theater mit: "Carsten Heyn und Markus Tanger sowie Enrico Wirth am Klavier überlegen wie alt sie in ein paar Jahren aussehen werden. Denn sie sind die Rentner von morgen: Heute jung und erfolglos, lacht sie morgen die leere Rentenkasse an . Doch selbst wenn sie am Stock gehen, warumjammern? Immerhin ist Nordic walking ein innovativer Sport." Politisches Kabarettprogramm mit Gisela OechelhaeuserPutbus (ur). Das Kabarett-Jahr 2011 begann auf Rügen am 8. März. "Allgemeine Mobilmachung" hieß das politische Kabarettprogramm mit Gisela Oechelhaeuser, das an diesem Tag im Theater Putbus aufgeführt wurde. Die Veranstaltung fand anlässlich des 100. Internationalen Frauentages auf Initiative der Gleichstellungsbeauftragten des Landkreises Rügen statt. Schirmherrin war Rügens Landrätin Kerstin Kassner. Weitere Infos hier: Internationaler Frauentag am 8. März
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