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Noch bis zum 19. Januar kann man in der GALERIE MÖLLER eine Verkaufsausstellung mit Porzellan des "BURGfräuleins" sowie Malerei von FRIEDRICH W. FRETWURST und sehen. Das Bild des Malers, das mir beim Besuch der Ausstellung besonders gefiel, ist links auf dem Foto oben zu sehen. Den Künstler Friedrich W. Fretwurst charakterisiert Galeristin Ulrike-Sabine Möller wie folgt: Friedrich W. Fretwurst ist ein leidenschaftlicher Maler der Küste und hat sich über Jahrzehnte eine führende Stellung und Anerkennung unter Fachleuten und Kollegen erarbeitet, aber auch das Herz vieler Sammler und Ausstellungsbesucher erobert. 1936 in Althagen auf dem Fischland geboren, studierte er Kunsterzieher an der Universität Greifswald, war Jahre in diesem Beruf tätig, bis er von 1966 – 1970 Malerei und freie Grafik an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee studierte. Dem Studium folgte ein Lehrauftrag an selbige Kunsthochschule und eine freiberufliche Zeit als Maler bis 1997 in Berlin. Während der 30 Jahre in Berlin, in denen er die Küste als Thema nie aus dem Auge verlor, entwickelte er seine unverwechselbare Handschrift, und wenn von Malkultur die Rede war, stieß man immer auch auf seinen Namen. Mit konsequenter Besessenheit drückt er über die Farbe sein Lebensgefühl aus, versteht es aber genauso in der Grafik das Wesen der Landschaft zu erfassen. 1997 siedelte er mit seiner Frau, der Malerin Antje Fretwurst-Colberg (2002 waren sie in einer Gemeinschaftsausstellung in der Galerie vertreten) zurück auf das Fischland in das Haus seiner Großeltern. … Aber was verbirgt sich hinter BURGfräulein? Dieses BURGfräulein "präsentiert kostbares und individuelles Porzellan aus seiner Schatztruhe!", sagt Galeristin Ulrike-Sabine Möller und fügt hinzu: Hinter BURGfräulein stehen Absolventinnen der Kunsthochschule BURG Giebichenstein Halle. Alle Arbeiten des BURGfräulein tragen unterschiedliche Handschriften – haben aber eines gemeinsam: es sind handgearbeitete Stücke in zeitgenössischem Design. Porzellan, auch WEISSES GOLD genannt, besteht neben einigen Spurenelementen aus drei wesentlichen Bestandteilen Kaolin (Porzellanerde), Feldspat und Quarz. Der Herstellungsprozess von Porzellan wurde zunächst im Kaiserreich China im Jahre 620 entwickelt, die Herstellungsmaterialien und -methoden wurden lange Zeit geheim gehalten. Um 1300 brachte Marco Polo das erste Porzellan nach Europa (Italien). Es gelang den Europäern jedoch zunächst nicht, das Geheimnis der Herstellung des Porzellans zu entschlüsseln. Erst im Oktober 1708 gelang es Johann Friedrich Böttger und Ehrenfried Walther von Tschirnhaus in Dresden bzw. Meißen, das erste europäische Porzellan zu produzieren. Die 5 beteiligten Künstlerinnen, die sich 2007 zu der Künstlergruppe BURGfräulein zusammenschlossen, geben einen interessanten Einblick in die heutigen Möglichkeiten der Porzellangestaltung. Die Spannweite reicht vom Gefäß, über Schmuck bis zum schwebende Objekt…. Die nächste Ausstellung in der Galerie Möller wird am 21. Januar um 19 Uhr eröffnet. Nico Miquea wird während der Ausstellungseröffnung lateinamerikanische Musik auf der Gitarre spielen. Gezeigt wird dann bis zum 2. März Malerei und Grafik von CHRISTIAN LANG sowie Schmuck von CORNELIA VÖLKER. Warnemünde frühere News mit Infos zu einer Ausstellung in der Galerie Möller mit diesen Links: Warnemünde 1.11.2009: Warnemünde am Sonntag: Geöffnete Geschäfte, Fischmarkt und neue Dort auch Infos zu diesen Bildern am Alten Strom und einer Ausstellungseröffnung in der Galerie Möler:
Kunst-Ausstellungen 2010 mit diesem Link: Verkaufsausstellungen in Galerie Möller in Warnemünde
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