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In einem Beschluss-Entwurf der CDU zur morgigen Sitzung des Kreistages des Landkreises Rügen heißt es: Der Kreistag des Landkreises Rügen will auch mit dem Beginn der neuen Wahlperiode ein Zeichen setzen In der Problembeschreibung/Begründung des Beschlusses steht: Das Vorhaben, zum Wohl aller Rügener Bürger, der Gäste und vor allen Dingen der Inselwirtschaft mit dem Bau der B 96n eine funktionierende Verkehrsinfrastruktur vom Festland bis zum landesweit bedeutsamen Gewerbegebiet und Hafen Mukran zu schaffen, droht zu einer unendlichen Geschichte zu werden. Die Behinderungen durch die Staus in den Sommermonaten mit solchen Begleiterscheinungen wie unnötigem Abgas, Vergeudung wertvoller Lebenszeit, finanziellen Einbußen und Verlust von Ansehen und Attraktivität unserer Insel können nicht länger hingenommen werden. Versuche der Ansiedlung von Unternehmen auch außerhalb der Tourismusbranche werden von immer demselben Personenkreis torpediert. Mit der jetzt im Planfeststellungsverfahren befindlichen Lösung zum Bau der B 96n sind alle wirklich relevanten Bedingungen für Nachhaltigkeit, Naturschutz, Verkehrsfluss und Wirtschaftlichkeit erfüllt. Es gibt keine Alternativen mehr. Dies ist eindrucksvoll während der vom Wirtschaftsverein der Insel Rügen e.V. Die Beratung im Kreistag dürfte erneut kontrovers verlaufen. Was in der Begründung des Beschlussentwurfes zur Veranstaltung am 07.10.2009 steht, wird vom NABU Kreisverband Rügen e.V. anders gesehen. Dazu heißt es auf der Internetseite des Verbandes u.a.: ...Vertreter der Wirtschaft und Befürworter der B 96n hatten sich getroffen mit dem Auftragnehmer für die Planung, der DEGES, vertreten durch den Projektleiter Joachim Rascher... Herr Rascher gibt sich kämpferisch, will "den Druck auf die Naturschutzverbände erhöhen", nichts mehr an den Plänen der DEGES ändern usw. usw. Als gäbe es nicht ein rechtlich abgesichertes Planfeststellungsverfahren, in dem die Umweltverbände (nicht nur der NABU!) ganz gesetzeskonform beteiligt werden. Das ist auch kein Diskutierclub, auch wenn Herr Rascher meint, die Zeit des Verhandelns sei vorbei. Dort wird nicht verhandelt, dort kommen die naturschutzfachlichen Fakten auf den Tisch. Und die DEGES hat nachzuweisen, dass es zu keiner wesentlichen Beeinträchtigung von z.B. EU-Vogelschutzgebieten (inkl. Vogelrastflächen), streng geschützten Arten etc. kommt. Bis heute hat die DEGES nicht alle Untersuchungen dafür abgeschlossen, nicht alle in der 3. Nachanhörung festgelegten Unterlagen geliefert. Sicher kann man markige Sprüche klopfen, die Facharbeit der Experten beider Seiten wird weiterlaufen müssen. Den Leuten, die da immer von Verhinderern reden und die Naturschützer meinen, muss man unbedingt den Spiegel vorhalten: Der Wirtschaftsrat der CDU u.a. Vertreter der Wirtschaft haben durch frühere widersinnigen Attacken (z. B. Unterschriftenaktion gegen FFH-Richtlinie und EU-Vogelschutz auf Rügen) die rechtzeitige Meldung des Landes an die EU verhindert. Auf Grund dessen wurde das Planfeststellungsverfahren zur B 96n von 2005 bis 2008, also 3 Jahre (!) lang, ausgesetzt - bis das Land die Meldung erledigt hatte! Glückwunsch und danke!... Weitere Ausführungen des NABU, u.a. auch zu der erwähnten Bürgerbefragung zur B 96n auf der folgenden NABU-Internetseite: http://www.nabu-ruegen.de/html/anhoerung2.htm#info Wer jetzt gerne fernab von Rügen einmal einige der Akteure des Meinungsstreits zur B 96n auf Rügen sehen möchte, hat dazu mit dem folgenden Link zu einem TV-Bericht über die jüngste Informations- und Diskussionsveranstaltung zur B 96n die Möglichkeit. Sie fand in Rambin statt: Der kurze Bericht des privaten regionalen Fernsehens rügencampus zeigt u.a. das Verlassen der Veranstaltung durch einige Teilnehmer und verdeutlicht so, wie blank die Nerven liegen: http://www.ruegencampus.tv/sendung-beitrag1.html Bei Redaktionsschluss dieser News hatte rügencampus diesen Beitrag über die Veranstaltung in Rambin noch nicht bei youtube hochgeladen. Dort war zu diesem Zeitpunkt als jüngster Beitrag von rügencampus zum Thema B 96n nur die sehr einseitige Behandlung des Themas B 96n auf der oben erwähnten Veranstaltung am 7. Oktober 2009 in Bergen zu finden. Hier der Link: http://www.youtube.com/watch?v=miuGbmSbKS8 Inzwischen ist gut sichtbar von der B 96 zwischen Altefähr und Rambin auf einem Acker etwas auf einem großen Schild zu lesen, das hier bewusst nicht abgebildet oder in Worten wiederholt wird, denn es ist einfach nur rügenswert, was dort geschieht. Die diesbezüglichen Fotos wandern also ins Archiv. Durch ihre Veröffentlichung in diesen News soll nicht auch noch hier dazu beigetragen werden, dass diese Anti-NABU-Stimmungs-Mache auf der Ostsee-Insel Rügen, deren Zielscheibe auch noch eine Frau ist, eine Verbreitung in den Weiten des Internets findet.
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