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/ Rügen erleben & MEHR WISSEN nicht nur über Rügen / © Fotos und Texte: Dr. Wolfgang Urban (ur)

Irak: Grundsätzliches und wichtige Details zum Irak-Krieg,
die als News und Geschiche nicht in Vergessenheit geraten sollten.

Rede von US-Präsident zum Ende des US-Kampfeinsatzes im Irak

News vom 28. August 2010 (ur). US-Präsident Obama verkündete am 28. August 2010 das Ende des Kampfeinsatzes der US-Truppen im Irak. Dabei sagte er u.a.

...On Tuesday, after more than seven years, the United States of America will end its combat mission in Iraq and take an important step forward in responsibly ending the Iraq war.

As a candidate for this office, I pledged I would end this war.  As President, that is what I am doing.  We have brought home more than 90,000 troops since I took office.  We have closed or turned over to Iraq hundreds of bases.  In many parts of the country, Iraqis have already taken the lead for security.

In the months ahead, our troops will continue to support and train Iraqi forces, partner with Iraqis in counterterrorism missions, and protect our civilian and military efforts.  But the bottom line is this: the war is ending.  Like any sovereign, independent nation, Iraq is free to chart its own course.  And by the end of next year, all of our troops will be home.

As we mark the end of America’s combat mission in Iraq, a grateful nation must pay tribute to all who have served there.  Because part of responsibly ending this war is meeting our responsibility to those who have fought it.

The wars in Iraq and Afghanistan now make up America’s longest continuous combat engagement.  For the better part of a decade, our troops and their families have served tour after tour with honor and heroism, risking and often giving their lives for the defense of our freedom and security.  More than one million Americans in uniform have served in Iraq – far more than any conflict since Vietnam.  And more than one million who have served in both wars have now finished their service and joined the proud ranks of America’s veterans.

Das Video mit der vollständigen Rede des US-Präsidenten finden Sie mit folgendem Link zum Weißen Haus:

http://www.whitehouse.gov/photos-and-video/video/2010/08/28/weekly-address-end-combat-operations-iraq

Der Krieg im Irak: Die Haltung von US-Präsident Barak Obama

News vom 28. Januar 2010 (ur). In seiner heutigen Rede zur Lage der Nation verdeutliche US-Präsident Barak Obama erneut, dass er einen Unterschied zwischen den Kriegen im Irak und in Afghanistan macht. Um diese Kontinuität zu verdeutlichen hier zunächst ein Rückblick mit Irak-Details aus News der Vergangenheit:

Am 1. Dezember 2009 kündigte US-Präsident Barack Obama bei der Vorstellung der neuen Afghanistan-Strategie in der Militärakademie West Point die Entsendung von weiteren US-Soldaten nach Afghanistan an. Ein Mann, der wusste, dass er neun Tage später den Friedensnobelpreist erhalten würde, sagte u.a.

... als Oberbefehlshaber habe ich entschieden, dass es in unserem vitalen nationalen Interesse ist, zusätzlich 30.000 U.S. Truppen nach Afghanistan zu entsenden. Nach 18 Monaten wird der Abzug unserer Truppen und ihre Rückkehr nach Hause beginnen. Das sind die Ressourcen, die wir brauchen um die Initiative ergreifen zu können, während wir die afghanischen Kapazitäten aufbauen, die dann einen verantwortungsvollen Abzug unserer Streitkräfte aus Afghanistan möglich machen werden.

In dieser Rede zur Verstärkung der Truppen in Afghanistan sagte Barak Obama zum Irak u.a.:

"Ich habe mir diese Entscheidung nicht leicht gemacht. Ich war gegen den Krieg im Irak, eben weil ich der Meinung bin, dass wir in der Anwendung militärischer Gewalt Zurückhaltung üben und immer die langfristigen Folgen unserer Handlungen überdenken müssen..."

(Die vollständige News vom 1. Dezember hier: Neue Afghanistan-Strategie von US-Präsident Barak Obama)

Als Barak Obama am 10. Dezember 2009 den Friedensnobelpreis erhielt, sagte er: "Der wohl kritischste Punkt ist die Tatsache, dass ich der Oberkommandierende eines Landes bin, das sich mitten in zwei Kriegen befindet." Der eine dieser Kriege gehe langsam zu Ende sagte er mit Anspielung auf den Krieg im Irak.

In seiner Rede zur Lage der Nation am 28. Januar 2010 benannte er dafür auch einen Zeitplan und machte zuvor erneut deutlich, dass er einen großen Unterschied zwischen dem Krieg in Afghanistan und dem im Irak sieht:

And in Afghanistan, we're increasing our troops and training Afghan security forces so they can begin to take the lead in July of 2011, and our troops can begin to come home.  We will reward good governance, work to reduce corruption, and support the rights of all Afghans -- men and women alike.  We're joined by allies and partners who have increased their own commitments, and who will come together tomorrow in London to reaffirm our common purpose.  There will be difficult days ahead.  But I am absolutely confident we will succeed.

As we take the fight to al Qaeda, we are responsibly leaving Iraq to its people.  As a candidate, I promised that I would end this war, and that is what I am doing as President.  We will have all of our combat troops out of Iraq by the end of this August.  We will support the Iraqi government -- we will support the Iraqi government as they hold elections, and we will continue to partner with the Iraqi people to promote regional peace and prosperity.  But make no mistake:  This war is ending, and all of our troops are coming home.   

Die News zur ganzen "Rede zur Lage der Nation" hier: Weiterlesen

Der Krieg im Irak und der ehemalige britische Premierminister Tony Blair

News vom 29. Januar 2010 (ur). Der ehemalige britische Premierminister Tony Blair verteidigte heute in London seine Entscheidung für den Beginn des Irak-Krieges im März 2003 und das damit verbundene Ziel, Saddam Hussein zu stürzen. Als Grund für den Krieg ohne UNO-Mandat hatte er damals die Massenvernichtungswaffen des Irak benannt, die aber bis heute nicht gefunden wurden. Dazu war rund ein halbes Jahr zuvor ein Regierungsbericht über angebliche Massenvernichtungswaffen im Irak vorgelegt worden. Tony Blair hatte dabei von der zweifelsfreien Existenz dieser Massenvernichtungswaffen gesprochen. Behauptet worden war auch, dass der Irak 45 Minuten nach einem Befehl seines Präsidenten Saddam Hussein Massenvernichtungswaffen abfeuern könne. Später war dann eingestanden worden, dass sich die 45 Minuten auf Gefechtsmunition und nicht auf Raketen bezog, die Massenvernichtungswaffen transportieren können.

Tony Blair habe mit seiner Behauptung, dass der Irak über Massenvernichtungswaffen verfüge, gelogen, lautet einer der schweren Vorwürfe, die heute auch wieder vor dem Gebäude erhoben wurden, in dem seine Anhörung durch John Chilcot, den Vorsitzenden des Untersuchungsausschusses, stattfand.

Die News-Videos von heute künden davon, wie sehr dieser Krieg die Briten in ihrer Haltung spaltet. "Wie wird sich Tony Blair rechtfertigen", war die spannende Frage heute früh. Würde Tony Blair Reue zeigen oder sich gar bei den Angehörigen von 179 Briten entschuldigen, die im Irak-Krieg von 2003-2009 ums leben kamen?

Nachfolgend Links zu ausgewählten News-Videos zur Befragung von Tony Blair, deren zeitliche Reihenfolge von der Erwartungshaltung heute früh bis zum späteren Ergebnis der Befragung reicht:

29.01.2010 08:13 Uhr DLR/DLF Hörfunkstudio London
Korrespondent Martin Zagatta (DLR/DLF): Tony Blair vor dem Untersuchungsausschuss

29.01.2010 15:00 Uhr Tagesschau
Stefan Niemann, ARD London: Tony Blair rechtfertigt Irak-Krieg vor Untersuchungsausschuss,

29.01.2010 20:00 Uhr Tagesschau
Björn Staschen, ARD London: Tony Blair rechtfertigt Irak-Krieg vor Untersuchungsausschuss

29.01.2010 20:08 Uhr RBB-Hörfunkstudio London:
Korrespondent: Barbara Wesel (RBB): Keine Reue, kein Bedauern: Blair verteidigt Irak-Krieg

Also keine Reue, sondern Rechtfertigungsversuche und dazu eine Eigendarstellung von Tony Blair, in der er nicht als Ausführender des damaligen US-Präsidenten Bush erscheint, sondern als ein britischer Premier, der aus Eigenüberzeugung und eigenem Antrieb handelte.

Link zur aktuellen News-Übersicht: ur-News:

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