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Links der Treffpunkt zum Osterspaziergang: Das Molenfußgebäude im Sassnitzer Stadthafen. Auch der Rügener Osterhase war wieder als Friedenshase beim traditionellen Osterspaziergang dabei. Im Aufruf des Rügener Friedensbündnisses zum Osterspaziergang 2011 stand u.a.:Selten war die Notwendigkeit, sich für eine friedliche, sozial gerechtere und zugleich ökologisch nachhaltige Zukunft zu engagieren größer als heute, wo zugleich das Vertrauen in Politik schwindet, aber Bürgerinnen und Bürger wieder aktiv beginnen, ihre Sorgen und Forderungen selbst auf die Straße zu tragen. Beste Gelegenheit für alle Einwohner und Gäste der Insel Rügen der Friedenssehnsucht im Rahmen der europaweiten Ostermarschbewegung öffentlich ein Gesicht zu geben, bietet der diesjährige Osterspaziergang des Rügener Friedensbündnisses. Rund 100 Friedensfreunde hatten sich am Molenfußgebäude im Stadthafen Sassnitz versammelt als die
Im Aufruf des Rügener Friedensbündnisses zum Osterspaziergang stand zu diesen Forderungen u.a.: 25 Jahre nach Tschernobyl und angesichts weiter strahlenderReaktoren in Fukushima ist der friedliche Spaziergang der Rügener Friedensbewegung in diesem Jahr zugleich Teil der Anti-Atombewegung, die am Ostermontag auch gegen eine Ausweitung des Zwischenlagers Nord in Greifswald und Umgebung protestieren wird. Zu diesem Thema sprach gleich am Anfang der Kundgebung am Molenfußgebäude in Sassnitz Torsten Jelinski (Bündnis 90/Die Grünen). Dann folgte Claus Kittsteiner aus Berlin, der darauf verwies, dass er ein "altes Mitglied der Berliner Friedens- und Anti-Atombewegung" sowie aktiv bei Attac sei. Vor allem aber informierte er die Anwesenden über den "Berliner Wassertisch" und machte an dem Beispiel deutlich, wie wichtig bürgerschaftliches Engagement sei und das man damit Erfolg haben kann. Infos dazu hier: http://berliner-wassertisch.net/ Den Reden am Molenfußgebäude folgte ein Spaziergang hinaus auf die Sassnitzer Mole. Dort sprachen der Sassnitzer Bürgermeister Dieter Holtz (Die Linke) und Frank Kracht, parteiloser Fraktionschef der Partei Die Linke im Sassnitzer Stadtparlament, zu den Anwesenden. Der Sassnitzer Bürgermeister ist Mitglied der Bewegung Mayors for Peace. Das Engagement gegen Krieg und Rüstung stand im Mittelpunkt der Reden. Dann wurden als Gruß an alle friedliebenden Menschen Luftballons mit Friedenstauben in die Ferne geschickt. Während dies auch in den vergangenen Jahren der Fall war, stiegen erstmals auch zahlreiche rote Luftballons mit der Forderung "Stoppt die Atomkraft" in die Luft.
Während der Friedensveranstaltung in Sassnitz wurde u.a. auch daran erinnert, dass beim Beginn des Irak-Krieges im März 2003 ein Redner auf einer Antikriegskundgebung in Sassnitz sagte: "Das Faustrecht des Stärksten, der USA, hat sich über Gesetze der Völkergemeinschaft hinweggesetzt." Bis in die Gegenwart hinein habe seit dieser Zeit das "Faustrecht" des vermeintlich Stärkeren immer wieder in der Weltpolitik agiert. Besserung sei nicht in Sicht. Daher beschloss das Rügener Friedensbündnis nicht nur in diesem Jahr, sondern auch im Jahr 2012 am Ostermontag eine Friedensveranstaltung durchzuführen. Nächster Osterspaziergang der Friedensbewegung auf Rügen Das Rügener Friedensbündnis ist ein Zusammenwirken von Privatpersonen
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